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Fallstudie · Sports & Outdoor

reitstiefel.shop: Von Shopware zu Xentral – und im ersten Monat fast doppelter Umsatz

Dennis FühnerDennis Fühner · 13. Juli 2026 · ca. 8 Min Lesezeit
Zum Shop von reitstiefel.shop

Carolin Menzel führt mit reitstiefel.shop einen der größten Reitstiefel-Händler Deutschlands: drei Ladenlokale in Dresden, Germering und Neuss, einen großen Onlineshop und rund 17.000 Artikelvarianten – von Standardware bis zur Maßanfertigung. In dieser Fallstudie liest du, warum sie von Shopware auf Shopify und Xentral umgestiegen ist, was CommerceOS konkret umgesetzt hat und warum der Umsatz direkt im ersten Monat spürbar gestiegen ist. Noch mehr Praxisstimmen findest du in unseren Xentral Erfahrungen.

Die Ausgangslage: Fachhandel auf drei Standorten plus Onlineshop

reitstiefel.shop verkauft Reitstiefel, Stiefeletten und Chaps – als Standardprodukt genauso wie als Maßanfertigung. Ein einzelner Stiefel kann aus bis zu 300 Kombinationen bestehen: Farbe, Schuhgröße und Schaftweite. In den Läden dauert eine Maßanprobe schon mal bis zu anderthalb Stunden pro Kundin und läuft über Termin. Der Versand wird bewusst über eine zentrale Filiale priorisiert – an guten Tagen laufen dort 100 bis 150 Stiefel über das Band, während die anderen Läden möglichst wenig Pakete abwickeln, um Zeit für die Kundinnen zu haben. Ein Sortiment, das ein Warenwirtschaftssystem sauber und über alle Kanäle hinweg abbilden muss.

Das Problem: dreistufige Varianten, Abverkauf und ein Tracking, das nie lief

Im alten Setup mit Shopware und Pickware waren die dreistufigen Varianten ein Dauerthema – besonders beim Abverkauf ließ sich das kaum sauber steuern. Dazu kam, dass das Tracking für Google und Facebook trotz mehrerer Agenturen nie zuverlässig funktioniert hat. Ohne verlässliche Daten ist gezielte Werbung praktisch unmöglich. Und weil an einem einzigen Ausfalltag schnell mehrere tausend Euro Umsatz fehlen, ist so ein Wechsel Operation am offenen Herzen.

Mit Shopware hatten wir beim Abverkauf immer ein Riesenproblem. Mit Shopify ist das heute überhaupt kein Thema mehr.

Erschwerend kam die Skepsis von außen dazu: Die bisherige Agentur, mit der Carolin über zehn Jahre zusammengearbeitet hatte, riet vom Wechsel ausdrücklich ab – Shopify und Xentral seien viel zu komplex für diesen Fall. Es brauchte also einen echten Vertrauensvorschuss, um den Schritt trotzdem zu gehen.

Die Lösung: Shopify als Shop, Xentral als Rückgrat

Gemeinsam mit CommerceOS ist reitstiefel.shop auf Shopify plus Xentral umgestiegen. Der Onlineshop bildet den Produkt-Konfigurator für die Maßprodukte ab, Xentral steuert im Hintergrund Artikel, Bestände, Aufträge und Versand über alle Standorte hinweg. Wie so eine Anbindung technisch funktioniert, zeigen wir im Detail unter Xentral & Shopify anbinden. Konkret umgesetzt wurde unter anderem:

  • Produkt-Konfigurator mit logischen Verknüpfungen: Passt eine Kombination nicht zusammen, wird sie gar nicht erst angeboten – wichtig bei bis zu 300 Varianten pro Stiefel.
  • Varianten getrennt nach Damen, Herren und Kindern, um das 100-Varianten-Limit von Shopify sauber zu umgehen.
  • Priorisierter Versand über eine zentrale Versandfiliale statt gleichmäßig aus allen Läden.
  • Barcode-Druck per USB an jedem Filial-Rechner: Wareneingang scannen, Etikett drucken, aufkleben – mit günstigeren USB- statt Bluetooth-Druckern.

Die Zusammenarbeit: für jede Anforderung eine Lösung

Was den Ausschlag gab, war weniger eine einzelne Funktion als die Haltung: Auch für Anforderungen, die offiziell nicht vorgesehen sind, wurde eine Lösung gefunden. Der Austausch läuft eng und regelmäßig – bis heute. Genau dieser „für alles eine Lösung"-Ansatz war die eigentliche Entscheidungshilfe.

Das Ergebnis: fast doppelter Umsatz im ersten Monat

Statt des befürchteten Einbruchs nach der Umstellung lief es andersherum: Läden und Onlineshop zusammen erzielten laut Carolin im ersten Monat fast den doppelten Umsatz. Weil das Tracking jetzt sauber steht, kann das Team gezielt Werbebudget einsetzen – die Grundlage für weiteres Wachstum und zusätzliche Standorte.

Es funktioniert eben doch alles – und sogar noch viel besser als mit dem alten System.

Für wen diese Fallstudie relevant ist

Besonders spannend ist der Case für Händler mit stationärem Fachhandel plus Onlineshop, sehr vielen Varianten oder Maßprodukten und mehreren Versandstandorten – überall dort, wo Standard-Setups schnell an Grenzen stoßen. Worauf du bei der Partnerwahl achten solltest, liest du in unserem Guide Xentral Agentur & Partner finden.

Dennis Fühner
Dennis Fühner
Geschäftsführer & Gründer bei CommerceOS
Dennis ist Gründer von CommerceOS (founderlab GmbH) und Xentral Gold Partner. Mit seinem Team hat er über 200 ERP-Projekte für E-Commerce-Brands und Händler umgesetzt.
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Häufige Fragen zur Fallstudie

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